All-Clad Metallcrafters

28.08. 2015

All_Clad_overview

Als die Idee zu Butch entstanden ist führten wir einige Hersteller auf, die wir gerne in unserem Store anbieten würden. Wir redeten über Hersteller, mit denen wir uns identifizieren konnten, bei denen Qualität der höchste Wert ist. Der führende amerikanische Hersteller    ALL-CLAD stand von Anfang an auf unserer Liste. Denn ALL-CLAD gehört zum kleinen Kreis der Hersteller, die die Bedürfnisse und Anforderungen von Köchen an    Töpfe & Pfannen perfekt umsetzen. Nicht umsonst ist ALL-CLAD Kochgeschirr eine der bevorzugten Marken der Gastronomie.

Alles begann Ende der sechziger Jahre, als John Ulam in Canonsburg (USA), ein Verfahren zur Herstellung von Metallen erfand, mit dessen Hilfe er den höchsten Anforderungen an Verlässlichkeit und Haltbarkeit genügte. Das Geheimnis liegt in der Verbindung verschiedenster Schichten und Legierungen, die mit Hitze und Druck zu untrennbaren Einheiten ausgewalzt werden, das sogenannte Roll-Bonding. Mittels dieses Verfahrens stellte er auch seine ersten Töpfe & Pfanne her, da die Kombination unterschiedlicher Metalle ideale Voraussetzungen für die extremen Anforderungen an professionelles Kochgeschirr bietet. Die kulinarische Welt wurde sehr schnell auf dieses neue Kochgeschirr aufmerksam. In enger Kooperation mit Köchen, den Menschen auf die es ankommt, wurden weitere Serien entwickelt, die heute nicht nur weltweit in Hotels und Restaurants, sondern auch in den Küchen daheim zu finden sind.

Man kann die Macher von ALL-CLAD als besessen bezeichnen, im positiven Sinn. Nichts wird dem Zufall überlassen. Die Stärke einer jeden Metallschicht ist bis auf den Mikrometer definiert, der Durchmesser einer jeden Niete durch sorgfältige Test festgelegt, Detailgenauigkeit in Reinform. So entsteht ein einzigartiges Kochgeschirr aus einer Metallverbindung, basierend auf Schichten von reinen Metallen und Legierungen, die schnellste Wärmeleitung mit perfekter Langlebigkeit der Oberfläche kombiniert. Sie gewährleistet eine gleichmäßige Hitzeverteilung, so dass Sie immer mit gleich bleibendem, professionellem Ergebnis sautieren, braten oder reduzieren können, ohne heiße Stellen befürchten zu müssen. Die verbundenen Schichten werden in einem weiteren Arbeitsgang, dem Hydroformen, langsam verformt bis sie die endgültige Gestalt des jeweiligen Körpers annehmen. Durch dieses teure Verfahren wird die Materialstärke auch in den Biegezonen erhalten. Ein weiteres Merkmal für perfekte Wärmeleitung. Die Schichten sind komplett durchgeformt, an den Seiten entlang, bis ganz nach oben, um gleichmäßige Wärmeverteilung zu gewährleisten. Das Kochgut wird somit nicht nur von unten erhitzt, sondern rundum von einem Wärmefeld umschlossen und durchflutet.

Zurzeit werden drei Serien nach Europa importiert:

Stainless Steel

All-Clad Stainless Steel Group
hergestellt aus dem sogenannten 3-ply Material: Ein Aluminiumkern wird von Edelstahl umschlossen. Das Aluminium sorgt für beste Wärmeleitung, der   Edelstahl für Stabilität und Widerstandsfähigkeit
All-Clad Stainless Steel Aufbau

Copper Core

All-Clad Copper Core Group
Im Aufbau ähnlich wie die Stainless Steel Serie. Im Innersten verbirgt sich jedoch ein 1,8 mm dicker Kupferkern. Dieser wird von zwei Aluminiumschichten umschlossen und dann folgt der Edelstahl. Dadurch erhöht sich die Leitfähigkeit um ein Vielfaches. Aufgrund der 5 Schichten wird dieses Material 5-ply genannt.
All-Clad Copper Core Aufbau

• D5

All-Clad D5 Group
Diese Serie ist speziell an die Bedürfnisse der Gastronomie angepasst worden. Da in einem Restaurantbetrieb oft über längere Zeit mit sehr hoher Hitze gearbeitet wird, wurde ein Kern aus massivem Edelstahl hinzugefügt. Das Kochgeschirr erhält dadurch eine hohe Stabilität, selbst bei täglichem Einsatz auf Hochtouren
All-Clad D5 Aufbau
In den USA sind noch weitere Serien erhältlich und wir hoffen, dass sich die Firmengruppe dazu entschließen wird auch diese Serien für den europäischen Markt verfügbar zu machen.
Alle ALL-CLAD Produkte sind für sämtliche Herdarten geeignet, einschließlich Induktion geeignet, backofenfest bis zu 400 Grad Celsius, bzw. 200 Grad Celsius bei beschichteten Pfannen & Woks. Durch Ihre perfekte Verarbeitung sind sie äußerst langlebig. Darauf gibt ALL-CLAD Ihnen eine lebenslange Garantie. Diese beinhaltet, dass ALL-CLAD Ihnen jede Pfanne und jeden Topf repariert oder ersetzt, bei dem trotz sachgemäßer Nutzung und Beachtung der Gebrauchsanweisung Material-, Konstruktions- oder Verarbeitungsfehler aufgetreten sind. Diese Garantie schließt Schäden durch Zweckentfremdung oder falschen Gebrauch aus, sowie Beschädigungen der Antihaftversiegelung bei beschichteten Artikeln. Kleinere Fertigungsunterschiede und geringfügige Farbabweichungen sind normal.

 

Unser Fazit:
Das Kochgeschirr von All-Clad ist ein Sportwagen ohne viel Komfort und Extras, allein darauf getrimmt beste Performance zu bringen.

Zugegeben…

  • die Griffe der Deckel erhitzen sich etwas mehr als bei anderen Kochgeschirren
  • die Stielgriffe sind keine Handschmeichler

Aber…

  • die Pfannen und Töpfe sind leichter im Gewicht als bei anderen Herstellern
  • die Stielgriffe bleiben auch bei längeren Kochvorgängen immer nur handwarm und durch die Form wird der Griff immer richtig und sicher gepackt

Das absolut größte Plus ist die Emotionalität die dieses Kochgeschirr weckt. Es schreit danach benutzt zu werden und neue kulinarische Donnerschläge zu kreieren. Kurz gesagt: Es macht einfach riesig Spaß! Ein Sportwagen eben.

Unsere All-Clad Markenseite finden Sie übrigens hier:    http://www.butch.de/All-Clad/

The Big Butch Theory

04.08. 2015

“Das sambische Volk der Bemba nennt das heftige Verlangen nach Fleisch UBUKASHYA.”
Ob es sich hier allerdings ums Essen dreht können wir nicht beantworten.

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Sautiertes Kalbsbries mit Pflücksalaten

13.06. 2014

Vorspeise für 4 Personen

Weiter geht’s mit unseren leckeren Innereien. Wir zeigen euch heute, wie man sautiertes Kalbsbries mit Pflücksalaten zubereitet. Viel Spaß und guten Appetit!

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Zutaten für das Bries:

  • 400-500 g Milchkalbsbries
  • einige Zweige Rosmarin
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Fleur de Sel
  • Olivenöl und Butter zum Braten
  • 4 Handvoll Pflücksalate, gern mit Wildkräutern
  • 1 EL geröstete Pinienkerne

Zutaten für das Dressing:

  • 50 ml Traubenkernöl
  • 50 ml Walnussessig
  • 50 ml Apfelessig
  • etwas Honig
  • 1 TL milder Senf

1. Schritt: Milchkalbsbries vorbereiten

Das Milchkalbsbries kalt abbrausen, etwas trocken tupfen und von den feinen Häuten befreien. Am Ende sollen die einzelnen Segmente des Bries übrig bleiben. Anschließend unter fließend kaltem Wasser abbrausen.

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2. Schritt: Salat vorbereiten

Den Salat waschen und vorsichtig trocknen. Für die Vinaigrette die Öle mit dem Essig, etwas Honig und dem Senf verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren beiseite stellen.

3. Schritt: Briesstückchen anbraten

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Briesstückchen mit den Rosmarinzweigen bei starker Hitze rundherum kurz anbraten. Sie sollen eine schöne Farbe bekommen. Die Hitze auf die niedrigste Stufe stellen und 1-2 Esslöffel Butter hinein geben. Das Kalbsbries mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen und je nach Stückgröße 2-3 Minuten darin schwenken.

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Salat marinieren und Gericht servieren

Den Salat mit etwas Dressing marinieren und mit den Kernen bestreuen. Zusammen mit dem Bries und etwas von der Bratbutter auf Tellern anrichten. Das restliche Dressing, Fleur de Sel und Pfeffer dazu reichen.
Kalbsbries Rezept

Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Gebratene Kalbsleber mit Majoran, Röstzwiebeln und Äpfeln

06.06. 2014

Das nächste Rezept in unserer Reihe zu den leckeren Innereien ist die Gebratene Kalbsleber mit Majoran, Röstzwiebeln und Äpfeln. Viel Spaß beim zubereiten und guten Appetit!

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Zutaten für 4 Personen

  • 4 Scheiben Kalbsleber
  • 3 Zweige Majoran
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Fleur de Sel
  • Olivenöl und 1 EL Butter zum Braten
  • 1 großer, säuerlicher Apfel

Für das Kartoffelpüree:

  • 800 g mehlig kochenden Kartoffeln
  • Salz
  • 120 ml Milch
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 2-3 Esslöffel Butter

Für die Röstzwiebeln:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Prise Zucker
  • ein Spritzer Zitronensaft

1. Schritt: Kartoffelpüree zubereiten

Für das Kartoffelpüree die Kartoffeln schälen und in ausreichend gesalzenem Wasser weich kochen. Die Milch mit dem Muskat erhitzen und zusammen mit der Butter zu den Kartoffeln geben. Das gelingt am Besten in einer Sauteuse von de Buyer. Alles zerstampfen und mit Salz abschmecken. Das Püree warm halten und falls nötig vor dem Servieren mit etwas geschlagener Sahne oder etwas Milch auf kleiner Flamme nochmals aufrühren.

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2. Schritt: Röstzwiebeln zubereiten

Für die Röstzwiebeln die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. 1 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun anrösten. Dazu verwenden wir die de Buyer Pfanne der Mineral B Element Serie. Zum Schluss mit dem Zucker bestreuen, kurz karamellisieren lassen und vom Herd nehmen. Mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

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3. Schritt: Leber anbraten

Den Apfel waschen, das Gehäuse ausstechen und den Apfel in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Das Olivenöl und den Majoran in einer Pfanne erhitzen. Die Leber- und die Apfelscheiben darin von jeder Seite etwa eine Minute goldbraun anbraten. Die Hitze reduzieren, die Butter zugeben und die Leber darin eine weitere Minute schwenken.

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Die Leber zusammen mit dem Kartoffelpüree, den Röstzwiebeln und den Apfelscheiben servieren. Mit der Butter aus der Pfanne beträufeln.
Kalbsniere Rezept

Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Süß-saure Kalbsniere

11.04. 2014

Wir beenden die Woche mit dem ersten Rezept unserer Serie zu den leckeren Innereien. Heute gibt es süß-saure Kalbsniere in einem Sud aus Schalotten, Honig, Holundersaft und Rotwein. Viel Spaß beim kochen und guten Appetit!

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Zutaten für 2-4 Personen

  • 1 Kalbsniere
  • 1-2 Schalotte
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 TL Honig
  • 50 ml Holundersaft
  • 50 ml Rotwein
  • 50 ml Apfelsaft
  • 50 ml Rotweinessig
  • Salz
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl und Butter zum Braten

 

1. Schritt: Niere zubereiten

Die Niere von der äußeren Fettschicht befreien. Anschließend das sehnige Gewebe auf der unteren Seite herausschneiden. Die Niere in ihre Segmente zerlegen, dabei wiederum sehnige Fettstellen herausschneiden. Jedes Nierensegment noch einmal durchschneiden. Die Schalotte schälen und würfeln. Wir verwenden für alle Schritte das Güde Kochmesser der Serie Alpha.

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2. Schritt: Niere goldbrau braten

2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Nieren zusammen mit dem Rosmarin darin 2-3 Minuten goldbraun anbraten. Das gelingt wunderbar in der De Buyer Pfanne der Mineral B Element Serie. Die Nieren herausnehmen und mit Alufolie bedecken.

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Niere_ELA_56873. Schritt: Sud zubereiten

Die Schalottenwürfel in derselben Pfanne anbraten. Die Hitze reduzieren, die Schalottenwürfel mit dem Honig kurz karamellisieren und anschließend mit dem Holundersaft, dem Rotwein, dem Apfelsaft, dem Rotweinessig ablöschen.

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Den Sud aufkochen und um 2/3 reduzieren. 1 Esslöffel kalte Butter einrühren, die Soße heiß werden lassen, aber nicht mehr kochen. Die Nieren in die Soße legen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.

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Guten Appetit!
Kalbsniere Rezept

Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Coq au vin „klassisch“

28.03. 2014

Das ist doch mal ein echter Klassiker: Wir kochen heute Coq au vin in der klassischen Variante mit einer Marinade aus Knoblauch, Kräutern, Pfeffer und Rotwein sowie einer Soße aus Karotten, Fenchel und Zwiebeln. Guten Appetit und viel Spaß bei der Zubereitung!

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Zutaten:

  • 1 Landhuhn (1,8 – 2 kg)
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 3 Karotten
  • 1 Fenchel
  • einige Zweige Rosmarin und Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 700 ml Rotwein
  • Olivenöl zum Braten
  • 150 g kalte Butter

 

1. Schritt: Das Huhn zerlegen

Das Huhn zerlegen, dabei auch das Pfaffenstück auslösen. Dazu verwenden wir ein Ausbeinmesser der Serie Alpha von Güde. Die Keulen am Gelenk halbieren, die Karkassen ebenfalls halbieren und vierteln. Alle Stücke in eine Auflaufform legen, zum Beispiel die Natural Chic Collection von Emile Henry, und mit etwas Salz gut einreiben.

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2. Schritt: Marinieren

Den Knoblauch andrücken. Zusammen mit den Kräutern, dem Lorbeerblatt und den Pfefferkörnern zum Hühnchen geben, vermengen und zuletzt den Rotwein angießen. Alles 6-48 Stunden marinieren.

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3. Schritt: Hühnchenstücke und Gemüse anbraten

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Karotten schälen und würfeln. Den Fenchel putzen und würfeln. Die Hühnchenstücke aus der Marinade nehmen, etwas abtupfen und in einem großen Topf in Olivenöl von allen Seiten anbraten.

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Die Gemüse anschließend im selben Fett anbraten, zum Beispiel in einer Inocuivre First Classe Kasserole. Mit Salz, etwas Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und mit der Marinade ablöschen. Mit 750 Milliliter Wasser oder Geflügelbrühe auffüllen und aufkochen.

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4. Schritt: Coq au vin ziehen lassen

Die Brüste beiseite legen, die restlichen Hühnchenteile dazu geben und das Coq au vin knapp unter dem Siedepunkt 45 Minuten ziehen lassen. Das geht am Besten im Ofen bei 100 °C in einem Bräter der La Cocotte Collection. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Brüste zugeben.

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Servieren:

Zum Schluss die Hühnchenstücke herausnehmen, die Soße passieren und aufkochen. Abschmecken und die kalte Butter einrühren. Die Hühnchenstücke hinein geben und servieren.

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Strudel Rezept

Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Würzige Ofenente in Weißwein-Sud

07.03. 2014

Heute gibt es wieder ein tolles Rezept für alle, die gerne Ente essen. Gefüllt mit Zwiebeln, Orangen, Limetten, Thymian und abgeschmeckt mit einem Sud aus Weißwein und Zietrusfrüchteabrieb schmeckt unsere würzige Ente besonders gut. Viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

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Zutaten

  • 1 Ente
  • Salz
  • frischg gemahlener Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • 3-4 kleine, unbehandelte Orangen
  • 1-2 unbehandelte Limetten
  • 30 g Ingwer
  • 4 Stangen Zitronengras
  • einige Zweige Thymian
  • 2 Sternanis
  • 300 ml Weißwein
  • 1 EL Honig
  • 100 ml Bier
  • 1 EL Salz

 

1. Schritt: Die Füllung vorbereiten

Die Ente von innen und außen gut mit Salz einreiben. Die Zwiebeln schälen und grob schneiden. Die Zitrusfrüchte waschen, von 1 Orange die Schale abreiben. Dann alle Zitrusfrüchte in grobe Stücke schneiden. Den Ingwer waschen und in dünne Scheiben schneiden. Das Zitronengras mit einem schweren Messer andrücken und jeweils in drei Stücke schneiden. Hierzu verwenden wir ein Kochmesser von Güde.

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2. Schritt: Die Ente füllen

Zwiebeln, Orangen, Limettenstücke und Thymian mischen und mit etwas Salz und Pfeffer vermengen. Die Bauchhöle der Ente damit füllen. Die restlichen Stück in eine flache Form legen, z.B. in eine Gratinform von Emile Henry der Natural Chic Collection. Die Ente anschließend mit einem dünnen Holz- oder Metallstäbchen verschließen und mit der Brust nach unten ebenfalls in die Form legen.

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3. Schritt: Die Ente schmoren

Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Für den Sud den Weißwein zusammen mit dem Zitrusfrüchteabrieb, dem Zitronengras, dem Sternanis, den Ingwerscheiben und dem Honig aufkochen und die Flüssigkeit solange kochen lassen, bis sie um die Hälfte reduziert ist. Das gelingt besonders gut in der Inocuivre First Classe Sauteuse von De Buyer. Anschließend über die Ente geben.

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Die Ente 1,5-2 Stunden schmoren und dabei öfter mit dem Sud einpinseln. Auf die andere Seite drehen und noch einmal so lange im Ofen lassen. Die Ente kurz herausnehmen, den Ofen auf 220 °C Oberhitze vorheizen und die Ente zum Schluss von allen Seiten kross braten. Das Bier mit dem Salz verrühren und die Ente damit zum Ende öfter einpinseln. So wird die Haut schön kross. Ente_ELA_6773

Soße zubereiten und servieren:

Den Sud passieren, aufkochen und abschmecken. Sollte er zu salzig sein, etwas Geflügelfond zugießen. Die Soße nach Belieben mit wenig Stärke binden. Die Ente 5 Minuten ruhen lassen, tranchieren und mit dem Sud servieren. Zum tranchieren empfehlen wir das Tranchierbesteck von Forge De Laguiole aus der Service á Decouper Collection.

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Strudel Rezept

Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Gebratene Steinbuttfilets mit Algenbutter von Bordier und Fleur de Sel

07.02. 2014

Wir schließen unsere Frühjahrs-Fisch-Reihe heute mit einer richtigen Delikatesse ab: Nach den getauchten Jakobsmuscheln und dem Wolfsbarsch in Salzkruste haben wir eine weitere Variante der Zubereitung für euch vorbereitet: Gebratene Steinbuttfilets mit Algenbutter von Bordier und Fleur de Sel. Guten Appetit!

 
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Zutaten:

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1. Schritt: Steinbutt filetieren

Den Steinbutt wie auf den Bildern gezeigt filetieren. Dabei jeweils zuerst einen Schnitt rund um den Kopf führen und anschließend die 4 Filets herauslösen. Bei kleineren Fischen und mit etwas Übung kann man 2 Filets jeweils am Stück herauslösen. Bei größeren Fischen ist es einfacher, die Filets einzeln herauszuschneiden. Generell sollte man mit einem scharfen Messer wie dem GÜDE Filiermesser der Serie Alpha arbeiten und den Schnitt immer entlang der Gräte führen. Die Filets anschließend von der Haut schneiden. Dabei liegt die Hautseite auf dem Brett (wir verwenden ein Schneidebrett der Unicate Manufaktur), man greift das spitze Ende der Haut und führt das Messer auf der Haut vorsichtig hin und her. Dabei soll sich das Fleisch von der Haut sauber lösen. Danach die Mittelgräte aus den Filets herauslösen und jedes Filet in 1-2 Stücke schneiden.

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2. Schritt: Steinbutt Filets anbraten

Etwas Olivenöl mit dem Thymian, der Knoblauchzehe und nach Belieben der Zitronenschale in einer Pfanne erhitzen. Nehmt hierzu am besten eine solide Eisenpfanne, zum Beispiel aus der Mineral B Element Serie von De Buyer.

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Die Fischfilets mit etwas Fleur de Sel und mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle würzen. Die Filets auf beiden Seiten kurz anbraten. Sie sollen goldbraun aussehen.

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Die  Hitze ausschalten, überflüssiges Öl abgießen, die Algenbutter in der Pfanne zerlassen und die Filets darin kurz schwenken. Sie sollen schön glasig bleiben. Den Fisch mit etwas Zitronensaft beträufeln und sofort servieren, zum Beispiel auf einem JIA Large Teller.

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3. Schritt: Servieren

Tip: Der wilde Steinbutt ist eine solche Delikatesse, dass hier ein gutes Brot als Beilage eigentlich völlig ausreicht. Gegen frisch gekochte Pellkartoffeln ist natürlich nichts einzuwenden. Und wem die Vitamine fehlen, isst einen Feldsalat dazu.

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Butch wünscht Guten Appetit!
Strudel Rezept
 
 
Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Ganzer Wolfsbarsch in der Salzkruste

31.01. 2014

Weiter geht es mit unseren Januar-Fischrezepten. Nach den köstlichen Jakobsmuscheln in der letzten Woche gibt’s heute das Rezept für einen ganzen Wolfsbarsch mit Kräuter- Zitronenfüllung in Salzkruste. Guten Appetit!
 
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Zutaten für 2 Personen:

  • 2 unbehandelte Zitronen
  • je 1 Bund Rosmarin und Thymian
  • ½ Knolle junger Knoblauch
  • 500-600 g grobes Meersalz
  • 1 Eiweiß

 

1. Schritt: Wolfsbarsch vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Fisch, falls nötig vorsichtig an der Unterseite aufschneiden und die Eingeweide herausnehmen. Dazu verwenden wir ein Filiermesser der Serie Alpha von Güde sowie unser Unicate Schneidebrett. Anschließend unter fließend Wasser vorsichtig von innen und außen abwaschen.

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2. Schritt: Füllung vorbereiten

Die Zitronen heiß abwaschen und gut abreiben. Die Schale einer halben Zitrone dünn abschälen. Eine halbe Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Die restliche Zitrone beiseite legen. Die Kräuter waschen und trocken schütteln. 1/3 der Kräuter zupfen. Die Knoblauchzehen falls nötig schälen und in feine Scheiben schneiden.
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3. Schritt: Salzkruste vorbereiten

Die Hälfte des Knoblauchs zusammen mit der Zitronenschale, dem Saft der restlichen Zitrone und den Kräutern in eine Küchenmaschine oder einen Blitzhacker geben. Hierzu eignet sich auch gut der Blendia Stabmixer von Kai. Knapp die Hälfte des Salzes hineingeben und solange mixen, bis das Salz hellgrün aussieht und alle Zutaten fein vermischt sind. Mit dem übrigen Salz mischen.

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4. Schritt: Wolfsbarsch füllen und auf Salzbett legen

Das Eiweiß in einer Schüssel verquirlen und mit dem Salz verkneten. Die Hälfte des Salzes auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech geben und platt drücken. Den Wolfsbarsch mit den restlichen Kräuterzweigen, dem Knoblauch, den Zitronenscheiben füllen und auf das Salzbett legen.

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Das restliche Salz auf dem Fisch verteilen und gut andrücken.

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5. Schritt: Den Fisch garen

Das Papier an den Seiten hochziehen und mit Bratengarn zu einem Päckchen binden. So hält die Kruste am Besten. Den Fisch im Ofen 20 Minuten garen. Das Papierpäckchen öffnen und den Fisch weitere 10 Minuten backen. Die Salzkruste entfernen und die Fischfilets servieren.
 
 
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Tipps zum servieren:

Die Wolfsbarschfilets schmecken als Vorspeise – dann reicht das Rezept für 4 Personen – oder als leichtes Hauptgericht. Lecker schmeckt der Fisch zum Beispiel mit Balsamico-Belugalinsen und Ofenkürbis oder mit Fenchel-Knoblauchpüree und Schmortomaten.
 

Butch wünscht Guten Appetit!
Strudel Rezept
 
 
Rezepte und Fotos:
ManuelaRuether

 

 

 

Getauchte Jakobsmuscheln mit jungem Spinat, Nüssen und Orangen

24.01. 2014


Wir beginnen das neue Jahr mit einer kleinen Meeresfrüchte-Reihe. Los geht’s heute mit einer echten Spezialität: Getauchte Jakobsmuscheln mit jungem Spinat, Nüssen und Orangen. Viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit:

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Zutaten für die Muscheln:

  • einige Zweige Thymian
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Fleur de Sel
  • frisch gemahlener Pfeffer

 

Zutaten für den Spinat:

  • 4 handvoll junger Spinat
  • 1 Schalotte
  • 2 Orangen
  • 2 EL gemischte Nüsse
  • 1 Prise Zucker
  • Olivenöl und Butter zum Braten

 

1. Schritt: Jakobsmuscheln auslösen

Die Muscheln wie auf den Bildern beschrieben aus den Schalen lösen: Um die Muschel zu öffnen, mit einem Messer entlang der Muschelschale schaben bis der Muskel durchtrennt ist und sich der Deckel löst.Den Deckel abnehmen und die Muschel vollständig herauslösen. Die Muschel putzen, dabei den  orangenen Rogen nicht abtrennen. Anschließend vorsichtig abwaschen, trocken tupfen und bis zum Braten beiseite legen. Das geeignete Güde Ausbeinmesser erhaltet Ihr bei uns im Shop. weiterlesen